Erst Tiefschlaf, dann Moral und Kampfgeist.
Mit dem BC Wiesbaden empfing unsere WU12 einen robusten und fast durchweg körperlich größeren Gegner. Offenbar beeindruckt davon, verschliefen unsere Spielerinnen die ersten beiden Zehntel komplett und starteten denkbar schlecht in die Partie. In der Defense fehlte zunächst die Gegenwehr, sodass Wiesbaden unbedrängt zu Korblegern kam. Auch offensiv fehlte die Durchschlagskraft. Lediglich zwei Freiwürfe fanden den Weg in den Korb. So stand es nach acht Minuten bereits 2:19.
Mit 17 Punkten Rückstand im Gepäck wachten unsere Mädels endlich auf, legten ihre Nervosität ab, verteidigten konsequenter und fanden auch offensiv immer besser ins Spiel. Die ersten erfolgreichen Abschlüsse sorgten für Selbstvertrauen. Plötzlich entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe, in der unsere Mädels phasenweise sogar das bessere Team waren. Mit schönen Aktionen kämpften sie sich bis zur Halbzeit auf 20:32 heran.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel absolut ausgeglichen. Eine der Wiesbadener Stärken war jedoch das schnelle Umschaltspiel, wenn sie den Ball gewonnen hatten. Nach einem Rebound gelangen durch schnelles Passspiel wichtige Punkte, mit denen die Gäste ihren Vorsprung verteidigten. Am Ende stand nach acht ausgeglichenen Zehnteln eine 51:63-Niederlage.
Verloren wurde das Spiel ganz klar in den ersten Minuten. Gleichzeitig hat die Mannschaft gezeigt, dass sie mit Konzentration, Selbstvertrauen und dem Fokus auf die eigenen Stärken auch gegen Teams aus der oberen Tabellenhälfte bestehen kann. Nun warten zwei Duelle gegen Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte. Hier gilt es zu zeigen, dass man nicht nur mithalten, sondern spielerisch und körperlich überzeugen und wieder Siege einfahren kann!
Es spielten und kämpften: Alba, Chiara, Jhoanna, Johanna M, Lilly, Lotta, Marie, Marlene, Paula und Sophia
Masiar Sabok Sir



